MLP tries to backfire at FAZ - and blames itself!

MLP’s spokesperson Christian Maertin (from our point of view the biggest possible accident in pr-affairs) tried to calm down FAZ. He wrote a shiny letter to FAZ:

FAZ vom 01.09.2008, Seite 8 (Briefe an die Herausgeber)

Vermittler, Versicherer und Provision

In Ihrem Beitrag “Versicherer balgen sich um die Finanzvertriebe” vom 23. August schreiben Sie, MLP erhalte durch den Verkauf einer Lebensversicherung deutlich mehr Provisionen von seinen Produktpartnern als im Marktdurchschnitt üblich. Diese Kosten hätten letztendlich die Kunden zu tragen. Diese Feststellung ist falsch. Die Höhe einer Provision, die ein Vermittler letztendlich von einem Versicherer erhält, hat nichts mit den Kosten zu tun, die ein Kunde letztendlich für den Abschluß einer Versicherung zu tragen hat. Die Provision des Versicherers an den Vermittler hängt maßgeblich von der Qualität des Geschäfts, also zum Beispiel der durchschnittlichen Storno- oder Schadensquote, der Höhe der Sparrate pro Vertrag oder auch von möglichen Zusatzleistungen ab, die ein Vermittler für den Versicherer erbringt. Der Kunde hingegen bezahlt für das Produkt einer bestimmten Gesellschaft immer das Gleiche - unabhängig davon, ob er es beim firmeneigenen Außendienst, am Bankschalter oder bei einem unabhängigen Berater abschließt. Preisliche Unterschiede bestehen also vornehmlich zwischen unterschiedlichen Versicherern, nicht aber unter Vertiebswegen - vom reinen Internetverkauf einmal abgesehen.

[b]CHRISTIAN MAERTIN, WIESLOCH[/b]

——————————————————————-

German die hard-MLP-critic Alexander Kirschweng, to some better known as ‘interna’ (internals), responds to Chrsitian’s fake:

Nun mal zur massiven Kritik, lieber Herr Maertin:

1) Sie haben bei MLP folgende Position:

Christian Maertin
Leiter Kommunikation

Tel. +49 (0) 6222 308 4331
Fax +49 (0) 6222 308 1131

E-Mail an Christian Maertin

(direkt von der Homepage kopiert am 01.09.2008 um 22:08 Uhr)

Nun meine Frage: Warum fügen Sie das nicht in Ihrem Leserbrief an? Ist es nicht sogar die Pflicht, auf solche “Verbindungen” hinzuweisen? Sie sind für mich feige und infam - pfui!

2) Ihre Aussagen sind falsch und irreführend: Warum?

2a) Natürlich zahlen die Gesellschaften mehr, wenn mehr Umsatz gebracht wird. Ihr Leserbrief wandert morgen an alle mir bekannten Gesellschaften, um aufzuzeigen, welche Verhandlungsposition diese in Zukunft MLP gegenüber haben.

2b) Wenn Unternehmen AWD, MLP etc. mehr Umsatz pro Vertrag zahlen (in der Regel unabhängig vom Sparbeitrag) und anderen Vertrieben weniger (mal nur auf den Umsatz beschränkt, bei angenommener gleicher Qualität), dann zahlen die Kunden von den anderen Vertrieben indirekt Ihren Vertrieb mit. Das bestätigen Sie durch Ihre korrekte Aussage (ja, diese gab es auch in Ihrem Leserbrief), daß für den gleichen Tarif der Kunde das gleiche zu zahlen hat. Dann rechnen wir mal:

AXA: 58 Promille in der Spitze LV
Kleiner, feiner Vertrieb: 45 Promille für den gleichen Vertrag

Sparbeitrag: 250 € monatlich, 30 Jahre (= Wertungssumme 90.000 €)

Dann bekommt der “Spitzenumsatzvertrieb” 13 Promille mehr = 1.170 €. Für das gleiche Produkt!

——————————————————————-

Fazit:

Sie verschweigen Ihre Position!
Sie stellen falsche Behauptungen auf (welche die Gesellschaften morgen alle bekommen!).
Dafür sind Sie für mich nicht tragbar - Pfui!

Falls Sie, Herr Maertin, ja Sie von MLP, nicht der Herr Maertin sind, der das geschrieben hat (aus Wiesloch - gibt es da einen Zweiten?), dann gehen Sie mal husch husch gegen Ihren Doppelgänger vor!

Mr Interna

Picture by: http://www.pressesprecherverband.de/presse/fotos_landesgruppen.php

Eine Reaktion zu “MLP tries to backfire at FAZ - and blames itself!”

  1. FINBLOG.de - Aktuelle Notizen des Finanzjournalisten Andreas Kunze » MLPwachtblog.com kann weitermachen

    […] Der Finanzvertrieb MLP ist mit dem Versuch gescheitert, die Domain MLPwatchblog.com verbieten zu lassen. Unter www.MLPwatchblog.com sind kritische Beiträge zu dem Unternehmen zu finden, aktuell etwa zu einem Leserbrief des Pressesprechers in der FAZ. […]

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.